Neue Europäer

Wir schreiben das Jahr 2040.
Schon vor 20 Jahren hatte sich über eine rasche Verbreitung von Car-Sharing-Modellen und Giveboxen in den Städten der Paradigmenwechsel vom Besitzen zum Nutzen angekündigt, der heute im vollen Gange ist: Es gilt mittlerweile als cool, nur noch so viel wie nötig und so wenig wie möglich zu haben. Es ist der Lifestyle des Loslassens:
Was man NICHT hat, braucht keinen Raum,
was man NICHT hat, kann nicht geklaut werden,
was man NICHT hat, braucht nicht umzuziehen,
was man NICHT hat, kostet nichts,
was man NICHT hat, muß nicht weggeschmissen werden.
Umgekehrt erhöht sich die Nutzungsdauer jedes Produkts durch seinen sozialen Gebrauch. Man hat jetzt viel weniger: Die durchschittliche Menge an Produkten, die jeder Deutsche besitzt, ist von mehr als 10 000 im Jahr 2012 auf heute 5000 abgesunken. Der Materialverbrauch hat sich mithin halbiert, die Emmissionsmenge ebenfalls. Der Spaß hat sich verdoppelt, die verfügbare Zeit vermehrt: Man verschwendet sie nicht mehr bei Konsumentscheidungen. Das kulturelle Modell heißt: Lebenskunst. Das zugehörige Adjektiv leicht.

Mehr Lebensqualität 
in 20 Jahren arbeiten die meisten von uns arbeiten heute weniger. Weil der Rückgang der Produktion erhebliche weniger Arbeitskraft und -zeit erfordert. Anders als im Spätkapitalismus führt Produktions -fortschritt im Jahr 2040 nicht mehr zum Abbau von Arbeitsplätzen sondern zur kürzeren Arbeitszeiten. Viele Beschäftigte arbeiten heute nur noch halbtags, sie verdienen zwar weniger Geld, was sich auf den Lebensstandard kaum auswirkt, weil sie weniger Geld für Konsum brauchen.

 

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