Klimawandel und Gesundheit

Die Auswirkungen des Klimawandels geht betreffen jeden. Im August 2003 suchte eine außergewöhnlich lang anhaltende Hitzeperiode – eine so genannte Hitzewelle – weite Teile Westeuropas heim. Sie forderte in mehreren Ländern mehr als 40 000 Menschenleben. Nach Frankreich, wo fast 15 000 Todesfälle registriert wurden, waren Italien mit ungefähr 10 000 Toten, Deutschland mit etwa 7 000 Toten, Portugal, Spanien und Großbrittanien am stärksten betroffen.
Eine genauere Untersuchung ergab im Einzelnen folgende Tatsachen: Die Ursachen der Todesfälle waren Herzinfarkt, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Nieren und der Atemwege sowie Stoffwechselstörungen infolge der Hitzebelastung.

laufen

Feinstaub führt zu Schlaganfällen und Lungenkrebs
Etwa 90 % der europäischen Stadtbewohner sind Schadstoffen in Konzentrationen ausgesetzt, die über dem als gesundheitsgefährdend erachteten Wert liegen. Schätzungen zufolge verringert sich die Lebenserwartung in der EU etwa durch Feinstaubpartikel (PM2.5) in der Luft um mehr als acht Monate. Benzopyren ist ein zunehmend besorgniserregender krebserzeugender Schadstoff, mit Konzentrationen oberhalb des für einige Stadtgebiete, besonders in Mittel- und Osteuropa, festgelegten Schwellenwerts. Merke: Es ist ja nicht nur die Feinstaub Belastung, die unsere Lebenserwartung verkürzt und uns krank macht. Im Baby Brei, der Milch, im Bier, in der Kleidung usw. überall werden wir vergiftet, weil die Politik das zulässt.

Die WHO schätzt, dass 2012 weltweit rund sieben Millionen Menschen durch Folgekrankheiten von Luftverschmutzung starben, was Feinstaubbelastung und Smog zum mit Abstand größten umweltbezogenen Gesundheitsrisiko macht. Zusätzlich, so die Experten, fordert der Klimawandel 250.000 Tote mehr pro Jahr durch die stärke Ausbreitung von Krankheiten wie Malaria, durch extreme Hitze, Diarrhoe durch verschmutztes Wasser und Unterernährung zwischen 2030 und 2050. Die Zahl der sieben Millionen Toten durch Folgekrankheiten weltweit könnte sich bis 2050 verdoppeln. Die die Regierungen der Bundesländer reagierten auf Feinstaubmeldungen indem sie Warnungen ausspricht. Die völlig unsinnig sind, sollen den alle Arbeitnehmer zu Hause bleiben?
Wir fordern die Stilllegung der Kohle-Kraft-Werke und einen schneller Umstieg auf E-Mobilität.

Autoverkehr

Landwirtschaft verschmutzt unsere Luft
Der übertriebene Einsatz von Düngemitteln in der Landwirtschaft, verseucht unsere Luft, wenn  Ammoniak aus dem Dünger  in die Atmosphäre gelangt. Ausserdem begünstigen dessen Derivate Ammoniumsulfat und Nitrat die Feinstaubbildung.
So ist in Deutschland die Landwirtschaft für 40 Prozent der Toten in Folge von Luftverschmutzung verantwortlich, wie die MPIC-Forscher herausgefunden haben. Selbstverständlich tragen auch Straßenverkehr und die Nutzung fossiler Brennstoffe ihren Teil zur Belastung bei.Trotzdem: Die Verkehrsbelastung sollte als mahnendes Beispiel gelten. Hierzulande sterben doppelt so viele Menschen durch Vekehrsemissionen als Verkehrsunfälle.

Wir fordern eine multifunktionale – weg von der industrialisierten – Landwirtschaft, die die Menschen ernährt, klein- und mittelständische Betriebe und das ökologische System fördert.

Landwirtschaft

Auch Wüstenstaub und andere natürliche Quellen führen zu Todesfällen. Auch hier begünstigt der Klimawandel eine Zunahme. Durch die globale Erwärmung breiten sich Wüsten rasant aus.

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